Weiterbildungsstipendium
Heiko Kubenka

Weiterbildungsstipendium

Mehr Geld für Ihre Weiterbildung: Seit Januar 2020 sind die Förderleistungen des Weiterbildungsstipendiums für junge Fachkräfte deutlich gestiegen. Nutzen Sie die Chance und beantragen Sie den staatlichen Zuschuss für Ihre berufliche Zukunft.

Seit 1991 unterstützt das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gezielt junge Fachkräfte bei der weiteren beruflichen Qualifizierung. Das Stipendium kann für berufsbezogene Weiterbildung eigener Wahl genutzt werden. Durchgeführt wird es von den Kammern und zuständigen Stellen der Berufsbildung. Seit Januar 2020 wurden die Förderleistungen des Stipendienprogramms deutlich erhöht.

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Erhöhung der Leistungen seit 2020

Zum 1. Januar 2020 ist eine Erhöhung der Förderleistungen des Stipendienprogramms in Kraft getreten. Die maximale Förderhöhe des Weiterbildungsstipendiums ist demnach von 7.200 Euro auf  8.100 Euro angestiegen. Damit wird das Weiterbildungsstipendium noch attraktiver.

Voraussetzung für eine Stipendienbewerbung

Um ein Weiterbildungsstipendium bewerben können sich junge Fachkräfte, die in Berufsausbildung und Berufspraxis hervorragende Leistungen gezeigt haben. Erste Voraussetzung dafür ist, dass eine Ausbildung in einem anerkannten dualen Ausbildungsberuf auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes (BBIG), der Handwerksordnung (HwO) oder in einem bundesgesetzlich geregelten Fachberuf im Gesundheitswesen, absolviert wurde. Gefördert werden fachliche Weiterbildungen, wie etwa die Vorbereitungskurse für die Meisterqualifikation. Das Stipendium kann aber auch für fachübergreifende Lehrgänge genutzt werden, wie Softwarekurse oder Intensivsprachkurse. Der Förderzeitraum eines Weiterbildungsstipendiums läuft über maximal drei Jahre. 

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Weiterbildungsstipendiaten aus verschiedenen Branchen berichten über ihre Erfahrungen und wie sich das Stipendium auf den beruflichen Erfolg auswirkt



Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Um ein Weiterbildungsstipendium bewerben kann sich, wer:

  • eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) abgeschlossen hat,
  • die Berufsabschlussprüfung mit einem Gesamtergebnis von mindestens 87 Punkten bzw. der Durchschnittsnote 1,9 oder besser bestanden hat,
  • bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb einen 1., 2. oder 3. Platz erreicht hat oder
  • seine Qualifikation durch einen begründeten Vorschlag des Arbeitgebers oder der Berufsschule nachweisen kann.

Die Bewerber dürfen zum Zeitpunkt der Aufnahme noch nicht das 25. Lebensjahr vollendet haben. Durch Anrechnungszeiten (z. B. Bundesfreiwilligendienst, Elternzeit, Migration usw.) kann eine Aufnahme auch bis zu drei Jahren später erfolgen. Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht.

Förderfähig sind anspruchsvolle, in der Regel berufsbegleitende Maßnahmen, z.B.:

  • Fachbezogene berufliche Qualifikationen,
  • Vorbereitungslehrgänge auf Prüfungen der beruflichen Aufstiegsfortbildung (z.B. Meister/in, Techniker/in, Betriebswirt/in, Fachwirt/in, Fachkaufmann/-frau usw.),
  • Fachübergreifende und allgemein berufliche und soziale Maßnahmen (z.B. Fremdsprachen, EDV, kommunikative Fertigkeiten, Konflikt- und Projektmanagement).

Die Förderung muss vor Beginn jeder Weiterbildung beantragt werden.
Bereits begonnene Weiterbildungsmaßnahmen können nicht gefördert werden.

Über einen Zeitraum von max. drei Jahren können die Stipendiatinnen und Stipendiaten Zuschüsse von jährlich bis zu 2.700 EUR, also insgesamt bis zu 8.100 EUR beantragen.

Der Eigenanteil beträgt 10 % der Kosten pro Fördermaßnahme. Der Eigenanteil schmälert jedoch nicht den Gesamtförderbetrag von 8.100 EUR.

Ansprechpartner in allen Fragen des Weiterbildungsstipendiums ist die Stelle, bei der das Ausbildungsverhältnis der Bewerberin/des Bewerbers eingetragen war. Die Handwerkskammer für Unterfranken ist eine dieser Stellen. Sie führt das Förderprogramm im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung nach dessen Richtlinien durch, wählt die Stipendiatinnen und Stipendiaten aus, berät diese, entscheidet über die Förderfähigkeit beantragter Weiterbildungsmaßnehmen und zahlt die Fördermittel aus.

Die Stipendien werden jeweils zum Januar vergeben. Der Antrag auf Aufnahme in das Programm muss spätestens zum 15. November des Vorjahres vorliegen.

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Dann haben Sie die Chance auf ein Weiterbildungsstipendium.

Sie sollten uns sofort ansprechen, um nichts zu versäumen.

  • Wir prüfen für Sie alle Möglichkeiten.
  • Wir beraten Sie bestmöglich über alle Fördermöglichkeiten.
  • Wir koordinieren mit Ihnen ihre berufliche und persönliche Weiterbildung.

Ihre Ansprechpartnerin

  
Ruth Außenhofer

Tel. 0931 30908-1138
r.aussenhofer@hwk-ufr.de

Mehr zum Thema unter  www.weiterbildungsstipendium.de

Außenhofer Ruth
Rennweger Ring 3
97070 Würzburg
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Fax 0931 30908-1638
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