Gedenktafel Wandernagelkreuz
Handwerkskammer
Handwerkskammer-Präsident Walter Heußlein (li.) und Hauptgeschäftsführer Ludwig Paul präsentieren die Gedenktafel zur Erinnerung an das vergangene Jahr, in dem die Handwerkskammer Gastort für die Versöhnungszeichen der Nagelkreuzinitiative Würzburg war.

Ein Jahr im Zeichen von Versöhnung

„Erinnerung bewahren – Versöhnung leben“ – Dieser Leitspruch der ökumenischen Nagelkreuzinitiative Würzburg begleitete die Handwerkskammer für Unterfranken in den vergangenen zwölf Monaten als Gastort des Würzburger Wandernagelkreuzes. Seit 2001 werden das Wandernagelkreuz sowie eine Versöhnungsstatue jedes Jahr am Gedenktag der Zerstörung Würzburgs im zweiten Weltkrieg, am 16. März, an eine Institution weitergegeben und verbleiben dort für ein Jahr.

„Wir blicken zurück auf ein Jahr mit vielen neuen Begegnungen. Der Gedanke des „Aufeinanderzugehens“, den das Wandernagelkreuz anstößt, war bei vielen Veranstaltungen der Handwerkskammer präsent“, resümierte Ludwig Paul, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken. Im Rahmen einer kleinen Veranstaltung gab die Handwerkskammer für Unterfranken das Wandernagelkreuz und die Versöhnungsstatue nun zurück an die Nagelkreuzinitiative.

Am 16. März 2020 wird dann die Ackermann-Gemeinde in der Diözese Würzburg als 20. Gastort das Wandernagelkreuz übernehmen. „Vergangenes Jahr haben wir mit Vertretern unserer Partnerkammern aus Frankreich und Polen den Weg der Versöhnung gestaltet und damit ein ganz besonderes Zeichen der Versöhnung gesetzt“ – daran erinnerte Walter Heußlein in einer kurzen Ansprache zur Rückgabe der Versöhnungszeichen. Mit einer Gedenktafel zum Wandernagelkreuz bleibt die Erinnerung bei der Handwerkskammer erhalten.  

Rückgabe Wandernagelkreuz
Handwerkskammer
Ein Jahr war die Handwerkskammer Gastort für das Würzburger Wandernagelkreuz und die Versöhnungsstatue: Walter Heußlein (li.), Präsident, und Ludwig Paul (re.), Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken gaben die Versöhnungszeichen nun an den Leitungskreis der ökumenischen Nagelkreuzinitiative um Dr. Elisabeth Peper (zweite v.r.) zurück.

Das Nagelkreuz von Coventry in Würzburg

Aus den Überresten der Zerstörung der Kathedrale von Coventry (England) während des zweiten Weltkriegs wurde mit dem Nagelkreuz von Coventry ein Symbol der Versöhnung und des Friedens geschaffen. Nachbildungen des Nagelkreuzes stehen heute an vielen Orten der Welt. Würzburg ist seit dem 16. März 2001 ein Nagelkreuzzentrum in Deutschland. Drei Nagelkreuze wurden vom Internationalen Versöhnungszentrum in Coventry überreicht. Neben zwei Nagelkreuzen an festen Standorten gibt es auch ein „Wandernagelkreuz“, das seither jedes Jahr zu einer anderen Station wandert. Seit 2013 wird gemeinsam mit dem Wandernagelkreuz auch die Versöhnungsstatue von Coventry weitergegeben.

Nagelkreuzgemeinschaft in Deutschland