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9. April 2020: Handwerkskonjunktur im Kontext der Corona-Krise

Heterogene Einschätzung der Geschäftslage

„Es ist eine Konjunkturanalyse des unterfränkischen Handwerks, wie wir sie in dieser Form noch nicht hatten“, erklärt der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken, Ludwig Paul. „Der Befragungszeitraum 9. März bis 6. April bildet den Einstieg und die ersten Maßnahmen gegen die Corona-Epidemie in Bayern ab. Wir haben hier ein sehr indifferentes Bewertungsbild unserer Betriebe erhalten.“ Insgesamt sind im 1. Quartal noch 81 % der unterfränkischen Handwerksbetriebe mit der eigenen Geschäftslage zufrieden, die Bewertung fällt je nach Branche jedoch sehr unterschiedlich aus. 

Für den Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken ist es sehr wichtig, dass das regionale Handwerk weiter gestützt wird. Einerseits durch staatliche Maßnahmen, aber auch durch das Verbraucherverhalten. „Das Handwerk ist mit seinen Produkten und Dienstleistungen für den Verbraucher, für die Gesellschaft da. Jetzt müssen Verbraucher zeigen, dass auch sie für das regionale Handwerk da sind, beim Handwerk einkaufen, Aufträge nicht stornieren und es weiter stützen. Das gibt der ganzen Region Kraft und Halt.“



Details enthält die folgende Presseinformation:

 PI Handwerkskonjunktur im Kontext der Corona-Krise

 Grafik Geschäftsklima im unterfränkischen Handwerk

 Symbolbild - Zimmerer (Foto: amh-online.de)